FIT MIT HUND INS NEUE JAHR

Das Praktische an einem Hund ist, dass man weder ins Fitnessstudio muss, noch einen privaten Coach braucht – der eigene Hund ist der beste Fitnesstrainer und -partner in einem! Da Hunde es lieben, sich mit uns draußen in der Natur zu bewegen, gibt es – je nach eigener Vorliebe und die des Vierbeiners – diverse Möglichkeiten. Also, setzt eure guten Vorsätze für das neue Jahr gleich mit einer Sportart euer Wahl in die Tat um!

Joggen

Für Neueinsteiger gilt natürlich die Regel, zunächst nur kurze Strecken zu laufen und diese dann allmählich nach und nach zu steigern. Bei eurem Hund sollte die Wachstumsphase unbedingt abgeschlossen sein und er sollte natürlich keine Gelenkprobleme wie z.B. Arthrose haben. Bevor ihr loslauft, solltet ihr euch und den Hund mit kleinen Übungen aufwärmen. Der Hund kann z.B. durch und um eure Beine kleine Slaloms laufen oder durch bekannte Tricks wie „Gib Pfötchen“ oder „Mach Männchen“ die Vorder- und Hinterbeine dehnen. Ihr solltet die ersten Minuten auch erstmal nur im normalen Tempo gehen, damit euer Hund sich vorab in Ruhe lösen kann. Genauso wie ihr ein Warm Up braucht, ist ein Cool Down nach dem Joggen ebenso wichtig. Lasst das Joggen mit Traben und anschließendem Schritttempo ausklingen, damit sich die Atemfrequenz, der Kreislauf und die Muskelspannung wieder senken und schließlich normalisieren.

 

Wenn ihr Armfreiheit beim Joggen haben möchtet, gibt es entsprechende Jogginggurte, die ihr euch um den Bauch schnallen könnt. Diese sollten aber IMMER nur in Verbindung mit einem Geschirr am Hund angebracht werden, damit es zu keinen Verletzungen in der Wirbelsäule kommt.

 

Radfahren

Auch hier sind eine abgeschlossene Wachstumsphase und keinerlei Gelenkprobleme eures Vierbeiners Grundvoraussetzung. Wie beim Joggen sollten die Trainingseinheiten langsam gesteigert werden. Fangt am besten mit fünf Minuten an und steigert die Touren auf 15 Minuten. Wenn ihr längere Fahrradtouren plant, denkt an ausreichende Pausen und Wasser für euren Hund. Falls der Hund es kennt, kann er sich zwischendurch auch in einen Fahrradanhänger oder kleine Hunde in einen Fahrradkorb ausruhen.

 

Schwimmen

Diese Disziplin ist natürlich die gelenkschonenste Variante und auch sehr effektiv, um überhaupt erst einmal Muskeln aufzubauen. Gerade für Hunden mit Gelenkproblemen und graue Schnauzen bietet sich das regelmäßige Schwimmen an. Euer Hund sollte natürlich vorab langsam ans Wasser gewöhnt werden, bevor ihr gemeinsam Runden durch den Badeteich zieht. Damit euer Hund euch nicht mit seinen kraulenden Pfoten zerkratzt, streckt am besten einen Arm seitlich aus und haltet diesen unter den Kopf eures Hundes. Oder ihr verwendet das bekannte Signal „Bei Fuß“, bei dem euer Hund ja schon gelernt hat, neben euch zu bleiben. Vielen Hunden hilft es auch, wenn sie einen Stock oder Ball während des Schwimmens im Maul haben.

 

Gönnt eurem Vierbeiner auch ab und zu mal eine gründliche Massage. Wer seinen Hund regelmäßig massiert, wird schnell ein Gefühl für die Muskulatur bekommen und somit auch frühzeitig merken, ob der Hund eventuell Schmerzen oder eine leichte Verletzung hat.